Freitag, 13. Dezember 2019

Doi Inthanon

Wir bleiben noch eine Nacht hier, da wir den Tag über auf dem Doi Inthanon waren. Der höchste Berg Thailands ist gleichzeitig auch ein National Park und hat vom alten König Bhumiphol 2 Pagoden als Denkmal. Von hier hat man einen irren Blick über die Wolken und ins Tal. Es gibt heute nicht viel zu erzählen. Die Bilder sprechen da eher für sich.
Das Video soll nur einen kleinen schnellen Eindruck von heute vermitteln. Ich habe nur schnell etwas zusammen gestellt. 😇

 









Donnerstag, 12. Dezember 2019

und weiter geht die wilde Fahrt

Um 5:30 klingelte heute der Wecker. Nicht nur in Bagan lohnt es sich früh auf zu stehen, sondern mit unter auch in Thailand. Wir sind gestern ja weiter nach Mae Hong Son. Wir waren vor ca. 10 Jahren schon mal hier und ich konnte mich noch gut an den Tempel oben auf dem Berg erinnern. Von da hat man eine gute Sicht über die Stadt. Und auf der anderen Seite der Stadt guckt man auf die Berge. Genau da, wo auch die Sonne auf geht....Das müsste doch super aussehen...
Tut es auch. Das hat sich mal gelohnt. Wir waren fast alleine da und hatten den vielleicht schönsten Sonnenaufgang den wir je gesehen haben. Die Stadt liegt in einem Tal und ist rund um von Bergen umgeben. Von Norden und Süden zogen Nebelwolken in die Stadt und die Berge guckten oben raus. Es gab Bilder wie gestellt bzw gemalt.
 Nachdem wir unseren Schlüssel abgegeben haben, sind wir weiter Richtung
Nam-Tok-Mae-Nam-Surin. Hört sich irre an, ist aber übersetzt, der Wasserfall vom Fluß Surin. Der liegt im gleichnamigen Nationalpark. Durch den sind wir heute fast den ganzen Tag zu unserem heutigen Etappenziel gefahren, dem Doi Suthep. Auf dem Weg kamen wir noch an riesigen Blumenfeldern vorbei und durch sehr abwechslungsreiche Landschaften. Wir haben immer mal wieder angehalten und zu gucken bzw Fotos zu machen. Heute war wieder, und zwar bildlich, der Weg das Ziel. In einem kleinen Dorf an der Straße haben wir uns zum Mittag ein Grillhähnchen gekauft. Wir müssen uns immer wieder wundern, wie die das in Deutschland machen und die Dinger für 5€ verkaufen. Hier kosten sie das Gleiche. Wobei das heute extrem lecker war  😀

Da wir auch am Doi Suthep schon mal waren, konnten wir uns noch an die damalige Unterkunft erinnern und wir haben sie sogar wieder gefunden. Die Besitzerin hat das riesig gefreut, als ich ihr das erzählt habe. Sehr schönes ruhiges, sehr sauberes großes Zimmer für 20€. Evtl bleiben wir sogar noch eine weitere Nacht.


Mittwoch, 11. Dezember 2019

über Pai nach Mae-Hong-Son

Uns geht es beiden wieder richtig gut. Das liegt unter anderem am Essen, der Sauberkeit und der inneren Ruhe die wir hier in einer irgendwie gewohnten Umgebung haben. Unsere Körper sind haben sich durch das bekannte und wahrscheinlich auch saubere Essen wieder beruhigt.
Da wir ja zuerst in Chiang Mai und dann in Pai waren, merkt man jedoch,dass die Menschen hier anders sind als in Myanmar. Was aber, so scheint es uns, mit an den Touristen liegt. Denn wir haben den Eindruck, dass die Leute die mit den Touristen wenig zu tun haben, auch weniger angespannt, bzw. viel offener (freundlicher) sind.
Gestern in Pai waren wir schon fast erschrocken, wie touristisch der Ort geworden ist. Er gilt zwar immer noch als eine Hippie Stadt, aber er ist schon mehr eine Party Hochburg. Der Nachtmarkt, war voll von westlichem Essen und Souvenirs. Eine Strasse war quasi die Party-Meile von Pai. Eine Kneipe/Disco/Club neben der anderen. Uns ist es hier zu voll und zu laut.
Wir hatten zum Glück unsere Unterkunft etwas außerhalb, aber noch gut zu Fuß zu erreichen, so dass wir mit dem Trubel nichts zu tun hatten und wir in Ruhe schlafen konnten. Auch unsere Nachbarn waren sehr überschaubar und Thai. Auch wenn es wirklich kalt war diese Nacht, haben wir super geschlafen. Um 20 Uhr hatten wir 14°C. Es muss über die Nacht noch deutlich kühler geworden sein. Yvonne hatte die gute Idee nach einer 2ten Decke zu fragen. Das war auch gut so, sonst wäre sie mir erfroren.  😉


Heute Morgen sind wir dann zuerst zum "Grand-Canyon" von Pai. Tolle Landschaft und ein schöner Blick über das Tal. In Deutschland kaum vorstellbar, dass man solche schmalen Grade für die Öffentlichkeit frei gibt, ohne jegliche Absicherung. Teilweise muss man wirklich balancieren und "klettern" um weiter zu kommen. Alles machbar, aber schon gefährlich.

Dann ging es weiter durch den wirklich tollen Dschungel hier im Norden. Die Berge hoch und runter Richtung Mae-Hong-Son. Wieder eine tolle Landschaft und schön zu fahren. Ähnlich wie in den Alpen. Ein Traum für Motoradfahrer. Allerdings fahren diesen Abschnitt nur noch wenige Touristen selber mit dem Motorrad.
Wir waren hier vor geschätzt 10 Jahren schon mal, damals mit dem Bus. Heute, mit dem Auto, hat man die Möglichkeit auch mal an den Aussichtspunkten an zu halten und die Landschaft zu genießen, denn der Weg ist im Moment das Ziel.
Nachdem wir angekommen sind, wir wohnen etwas außerhalb der Stadt, sind wir erstmal wieder rein gefahren und haben uns neben dem See etwas zu Essen geholt. Es hat super lecker geschmeckt. Und das ist leider der Unterschied zu Myanmar. Hier wissen wir was wir essen können, es schmeckt super und bekommt uns auch.
Wir machen jetzt ein Stündchen Pause und fahren gleich wieder in die Stadt um über den Nachtmarkt zu gehen. Ich erinnere mich noch gut an damals. Er war wirklich schön. Mal schauen, ob er sich stark verändert hat...










Montag, 9. Dezember 2019

Ruhe und Erholung in Chiang Mai

Heute gibt es nicht viel zu erzählen oder zeigen.
Heute morgen ging es Yvonne echt schlecht. Wir sind kurz um die Ecke und haben etwas gebratenen Reis gegessen. Ein paar Meter weiter war eine Apotheke und da haben wir etwas für ihren Magen geholt.
Als wir dann los wollten das Auto am Flughafen holen, ging bei ihr erstmal gar nichts und so bin ich alleine los und habe den Pickup geholt.
Wir sind auch erstmal auf dem Zimmer geblieben und Yvonne hat geschlafen. Am Nachmittag haben dann die Medikamente angeschlagen und es ging ihr sehr sehr gut. So konnten wir dann Richtung Nachtmarkt. Die meisten Läden waren gerade erst beim Aufbauen, als wir ankamen. Irgendwann sind wir an einem Foodcorner angekommen und haben uns Tintenfisch, Papayasalat, gebratenen Reis und frittierte Garnelen gekauft. Nach dem Essen, war Yvonne dann wieder fast die Alte 😀👍
Wir konnten dann noch gemütlich weiter über den Nachtmarkt schlendern, auf dem jetzt alle Läden auf hatten.
Morgen geht es weiter Richtung Pai.....




Sonntag, 8. Dezember 2019

zurück in Thailand

Ich schreibe heute etwas "verspähtet". Das liegt daran, dass wir gestern Abend zurück nach Thailand geflogen sind. War eine super Flug. 1,5 h, und 20min zu früh los und sogar gut 30min zu früh gelandet. Es gab sogar noch einen kleinen Snack. Den haben wir uns beide mit Genuss einverleibt. Die letzten Tage in Myanmar sind uns vom Essen teilweise schwer gefallen, da man immer im Kopf  hat, das der Magen/Darm rebellieren könnte. Das war ziemlich anstrengend. Wir sind mit dem


TukTuk dann vom Flughafen zu unserer Unterkunft. Ein wirklich super schönes Zimmer.
Ich bin dann hier um die Ecke zu einem Nachtmarkt an einem kleinen See. Ich habe mich wirklich wieder wie zu Hause gefühlt. Ich kam beim bestellen klar, das Essen kennt man (optisch). Und es sieht doch deutlich sauberer aus. Vor allem eben auch das Essen, das so ausliegt. Und wenn man es mit dem Magen hat,  ist das für den Kopf doch sehr beruhigend.
Yvonne hatte leider wieder eine sehr unruhige Nacht. Sie musste jede Stunde aufs Klo. Gerade waren wir in einer Apotheke und haben Buscopan gekauft. Und auch das ist dann in der eigentlich doofen Situation wieder entspannter, da man seine Sachen bekommt die man braucht.

Aber noch kurz zu gestern:
Wir sind morgens noch kurz über den Sonntags-Markt geschlendert. Der 100m die Strasse runter. Am Sonntag kommen anscheinend auch mehr Leute aus der Umgebung.
Gegen Mittag hat uns dann unser TukTuk Fahrer abgeholt und wir haben noch ein Ründchen durch die Umgebung gedreht. Heute war wohl ein besonderer Tag. Denn aus Thailand kamen jede Menge Mönche um mit ihren Brüdern zu feiern und zu sammeln. Es waren über 300.000 Mönche hier in Mandalay. Leider haben wir das nicht so mitbekommen. Nur bei einem Kloster war unglaublich viel los. Die ganzen jungen Nonnen, machten sich fertig um zu diesem Fest zu fahren. Die ganze Strasse war gesäumt von rosa "Kutten".

Um 16Uhr waren wir dann schon wieder auf dem Weg zum Flughafen. Wir verlassen Myanmar mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es war wie schon so oft gesagt, wirklich unglaublich schön, beeindruckend und die Menschen sind wirklich sehr sehr herzlich. Z.B. hat mir unserer TukTuk Fahrer gestern Abend noch, als wir schon wieder hier in Thailand waren eine Whatsapp geschickt, in der er sich dafür bedankt, dass wir immer mit ihm gefahren sind....
Aber wir hatten (haben) beider echte heftige Probleme mit dem Essen gehabt. Ja, das hatten wir auch schon mal in Thailand. Aber nicht beide und noch nicht so lange und heftig. Leider trübt das das Erlebnis stark. Ist aber bestimmt bald vergessen 😋














Also, los gehts in Thailand......

Samstag, 7. Dezember 2019

In die Berge von Mandalay

An unserem letzten ganzen Tag, haben wir uns einen Fahrer mit Auto geleistet. Wir wollten 70km in die Berge fahren. Da hatten wir keine große Lust das auf einem schöckeligem TukTuk zu machen.
War eine gute Entscheidung. Es ging stramm die Bergstraße hoch. Unser Guide führte uns zuerst über einen Markt, an dem weniger Leute aus Myanmar, als vielmehr die Bergvölker ihre Waren verkaufen. Wir waren die einzigen Ausländer und entsprechend wurden wir beobachtet. Das eine oder andere Mal gab es auch lautes, aber sehr positives/freundliches Lachen. Unter anderem weil mir eine Fischverkäuferin ihre Liebe gestand, nachdem ich ich bestätigte, dass ihr Fisch total toll aussieht. Dafür reichte ein Daumen hoch und sie gab mir ein " I love you".
Weiter am Wasserfall waren wir wieder das absolute Highlight. Hier waren allerdings auch sehr viele einheimische Tagestouristen, und sie hatten entsprechend Kameras, bzw Handys dabei. Hier fing dann die erste kleine Fotosession an.
An dem Tempel nicht weit vom Wasserfall ging es weiter. Als wir die Glocke geschlagen haben, mussten wir wieder ran.










Dann sind wir kurz in ein Waisenhaus gefahren. Ich hatte das in meinem Reiseführer gelesen, dass man da hin fahren kann. War sehr sehr schön und beeindruckend. Die Lehrer und der Leiter haben sich wirklich super gefreut. Viele Kinder waren heute am Samstag, tagsüber nicht da. Sonst sind dort 74 Kinder, die entweder keine Eltern mehr haben, oder aus schwierigen Verhältnissen kommen. Die meisten kommen außerdem aus Kriegsgebieten. Hier in Myanmar gibt es leider immer noch Gebiete, in denen es zwischen den verschiedenen Völkern und dem Militär richtig knallt.
Ziemlich traurig, Vor allem vor Weihnachten. War gut dass wir da waren.


Später sind wir in einen Botanischen Garten gefahren. Kann man sich von der Aufmachung so wie eine Landesgartenschau vorstellen. Wobei auch hier waren, dann wir, bzw Yvonne, spontan die Hauptattraktion. Yvonne hatte sich auf eine Mauer am See gesetzt, als ich kurz zur Toilette war. Als ich wieder kam, musste ich kurz suchen, weil ich nur noch Einheimische gesehen habe. Sie war umringt von ihnen. Ich habe mich kaputt gelacht. Leider hatte ich die Kamera nicht zur Hand. Das hätte ich gerne gefilmt. Unvorstellbar. Es ist so unrealistisch, wie man hier angesehen wird, weil man weiß ist. Aber ich muss sagen, 99% ist das nicht unangenehm. Den Allermeisten sieht man ihre Freude an. Wenn sich dann einer traut uns nach einem Foto zu fragen, ist das Eis gebrochen. Und die Leute sind dann so herzlich und bedanken sich auch so unglaublich nett dafür....
Ich denke, auch das werden wir so schnell nicht vergessen!!!

War eine schöne Zeit hier in Myanmar. Die Menschen sind wirklich einzigartig. Die Gebäude teilweise unglaublich beeindruckend. Leider hatten wir etwas Probleme mit unseren Mägen. Yvonne trägt das jetzt seid über eine Woche mit sich rum. Gestern und heute hatte sie Krämpfe. Das ist dann aber auch das Einzige, was uns im Moment einfällt, was uns hier nicht gefallen hat, bzw uns eingeschränkt hat.
Morgen gehts dann nach Thailand. Wir hoffen beide, dass wir schnell die Problem mit unseren Mägen/Darm los werden....






Freitag, 6. Dezember 2019

TukTuk-Tour durch Mandalay

Bei unserem ersten Besuch hier in Mandalay haben wir einen super netten TukTuk-Fahrer kennengelernt. Wir haben ihm heute Morgen eine Whatsapp Nachricht geschickt und ihn gefragt, ob er uns wieder fahren könnte. Er hat sich unglaublich gefreut und 4-5 mal "Danke" geschrieben... Echt geil. Er hat uns dann heute ab Mittag quer durch die Stadt gefahren. Preis dafür: 20.000Kyat, was etwa 12€ ist. Super.
Wir haben uns einige Tempel angesehen. Unter anderem auch eine Goldschmiede für Blattgold und einen Steinmetz. WOW, die Jungs fräsen hier den Marmor ohne Atemschutz. Sie sind schneeweiß!! Sieht sehr gesund aus!!
Als wir in einem Tempel kamen, wollte uns ein älterer Herr fotografieren. Er hat einfach drauf gehalten. Als wir ihm dann gezeigt haben, dass er ruhig mit uns ein Foto machen könnte, ist er fast ausgeflippt und hat sich x-mal bedankt...

Zum Sonnenuntergang sind wir dann auf den Mandalay-Hill gefahren. Hier hat man einen irren Blick über die Stadt. Wie so oft, waren wir auch hier nicht alleine. Und wieder, naja die alte Leier, die Chinesen. Und auch heute wurden wir wieder auf die Chinesen angesprochen und gefragt was wir von denen halten. Der Fahrer für morgen, wollte das wissen.
Da oben auf dem Mandalay-Hill aber ein recht großer Tempel mit Plattform ist, konnte man sich einigermaßen bewegen.

Jetzt müssen wir aber gestehen, so langsam haben wir genug von Tempeln 😎 Deshalb geht es morgen in Richtung Berge. Mal ein wenig Landschaft anschauen....