Samstag, 7. November 2026

Krabi Oct. 2026

Wie schön gesagt, sind wir wieder in Krabi. Wir waren zwar schon hier, das letzte Mal sogar mit Celine, aber es gibt immer noch einiges zu entdecken. Wir sind ja gerne etwas abseits und so haben wir uns auch die Unterkunft entsprechend außerhalb gelegen ausgesucht. Wir müssen zwar immer etwas fahren, aber da wir ein Auto haben und das von zu Hause gewohnt sind, ist das überhaupt kein Problem. Bezüglich Auto, haben wir sogar ein "Upgrade" bekommen. Wir hatten den günstigsten Wagen gebucht. Das ist hier immer so eine Art Jetta. Diese Klasse ist bei uns ja fast ausgestorben. Hier ist sie sehr populär. Allerdings haben wir durch das Upgrade einen kleinen SUV bekommen. Durch die kleine Höherlegung für unsere Zwecke perfekt. So kommen wir fast überall hin. Oft gibt es Aussichtspunkte, die über sehr holprige und ausgefahrene Wege zu erreichen sind. Mit dem Auto kein Problem. Die Thais fahren da aber auch mit tiefergelegten Autos hin.....
Am Mittwoch sind wir zwar angekommen, aber der Flug wurde zuerst verschoben und hatte dann wegen Unwetter Verspätung. Eigentlich hatten wir da noch Glück, denn durch das Auto, war der Regen kein Problem und als wir in der Unterkunft ankamen, war der Regen zu ende. Sehr schön gelegen die Anlage. Direkt am Meer mit quasi einem "privat Strand". So wie früher, haben wir eine kleine gemütliche Hütte. Wir waren noch essen, haben uns den Sonnenuntergang angesehen und haben sonst nichts mehr gemacht.
Am Donnerstag haben wir erstmal nach einer leckeren Suppe gesucht und gefunden. Eine sehr kräftige dunkle Suppe mit Nudeln. Perfekt fürs Frühstück. Danach ging es in die Mangroven. Zwei Flüsse fließen hier ins Meer und man geht, über einen erhöhten Weg, durch die Mangroven. Eine wunderschöne Landschaft und Natur.
Zum Abend sind wir wieder ans Meer für den Sonnenuntergang. Der ist irgendwie hier in Krabi, sehr besonders. Sensationelle Farben. Außerdem kann man herrlich am Meer spazieren, etwas essen und über deren Markt schlendern. Alles liegt direkt zusammen. 
Ach ja, morgens hatten wir noch kurz einen Notfall auf der Straße. Auf der Suche nach einer Suppe, sind wir am Meer entlang. Konnten dann aber nicht weiter und sind umgedreht. Vor lag auf einmal ein Mann der noch gezuckt hat. Einige Thais standen aber schon um ihn und wollten helfen, wussten aber nicht Einrichtung wie. Ein Krankenwagen war wohl schon gerufen. Yvonne hatte sehr schnell alles gecheckt und Unterzucker diagnostiziert. Wir haben ihn dann erstmal in den Schatten von der Straße getragen und den Leuten gesagt, er bräuchte Cola, oder ein ähnliches zuckerhaltiges Getränk. Das ist in Thailand gar kein Problem. Die Getränke haben gerne eher zuviel Zucker... Ruckzuck hatte auch jemand eine rote Limo geholt. Wir hatten noch Wasser. Er war sehr verwirrt konnte die Limo aber dann doch wieder selber trinken. Danach hat er sich beide Flaschen Wasser rein geballert und dann gab es nochmal eine rote Limo. Die konnte er schon wieder sehr sicher trinken. Er war etwas verwirrt, was die ganzen Leute hier machten. Ich hatte noch gefragt ob er Medikamente hat. Wegen des Zucker. Er hatte zwar genickt aber nicht darauf reagiert. So schnell es ging ist er aufgestanden um wieder weiter nach Plastik zu suchen, die er gegen Geld abgeben kann. Ähnlich wie bei uns. Für ihn war die Sache schon vergessen und das Leben geht weiter. Die anderen Thai haben sich bei uns bedankt und wir sind weiter....Yvonne meinte noch, dass er später sehr wahrscheinlich noch sehr platt sein wird, wenn er nicht sogar wieder zurück fallen wird. Aber so sind die Thai eben. Es wird nicht groß in die Zukunft gedacht, oder was man evtl jetzt besser machen sollte....
Gestern haben wir nicht viel gemacht. Wir haben lange geschlafen und sind dann ans Meer und wollten mit dem Kayak durch die Mangroven fahren. Aber es war schon Ebbe und die super nette Frau meinte, wir sollten besser morgen/heute früh wieder kommen. Jetzt könne man die Runde nicht fahren, weil man nicht durch kommt. So haben wir uns ein wenig die Gegend angesehen. Sind zu einer kleinen Höhle, die aber nicht so spektakulär war und einem Aussichtspunkt, der auch nicht so sensationell ist. Also haben wir beschlossen in der Unterkunft mal ans Meer zu gehen. Das war grundsätzlich eine sehr gut Entscheidung. Denn als wir ankamen, hat man in der Ferne schon ein Unwetter kommen gesehen. Ich bin nochmal Richtung Wasser, was aber wegen Ebbe, gefühlt 10min gedauert hat. Ich war gerade knietief im Wasser, da habe ich umgedreht da das Unwetter sehr schnell näher kam. Als ich wieder bei Yvonne war, begann es richtig zu stürmen und wir sind in unsere Hütte. Kaum angekommen,ging es auch schon los mit dem Unwetter.Gewitter, Sturm und Blitze. Es war für 1 Stunde echt krass. Dann war wieder alles vorbei und wir sind wieder zum Nachtmarkt ans Meer.
Heute haben wir dann die Kayaktour gemacht. Das war richtig schön. Um 9Uhr, schön zur Flut, gings los.Es war noch ein weiteres Pärchen dabei und ein Guide. Der war so schlau und hat uns entgegen gesetzt zu den anderen Touren geführt. So waren wir an den schönsten Stellen alleine, hatten Zeit und Ruhe das zu genießen. echt fantastisch! Ganz tolle Felsformationen und tolle Natur. Nach 2/3 der Runde, als wir dann sehr tief, durch sehr enge Mangrovenwälder führen, kamen uns dann die anderen Touren, die auch etwas später gestartet waren, entgegen. Da merkten wir, das wir alles richtig gemacht haben. Kleine Gruppe und entgegengesetzt. Die konnten das gar nicht genießen. Das war bei denen ein heilloses Durcheinander. Auch dadurch, das einige sich etwas ungeschickt mit dem Kayak anstellen. Was ja grundsätzlich nicht schlimm ist. Aber in diesen großen Gruppen, in der Enge, war das doch sehr chaotisch....
Jetzt machen wir erstmal Siesta.......

Zum Abendessen hatten wir uns eine Restaurant mit Aussicht heraus gesucht. Das hatte ich schon länger auf dem Zettel. Man wird mit einem Pickup den wirklich sehr steilen Berg hoch gefahren. Oben hat man dann einen fantastischen Blick über die Bucht von Krabi und Pang-Nga. Man kann von hier aus die vielen ground kleinen Insel sehen, für die diese Region bekannt ist. Ein wenig hat uns das an die Halong Bucht erinnert. 
Und dann das Abendessen mit Sonnenuntergang.... sensationell. Ein schöner letzter Abend in Krabi.

Morgen geht es weiter zum Khao Soll National Park. Hier wollen wir Mal eine "Nachtwanderung" machen...wir werden sehen und berichten....

Dienstag, 3. November 2026

Oktober 2026, wir sind zurück

Jetzt sind wir schon wieder den 3. Tag in Thailand. Ich finde aber erst jetzt Zeit und Ruhe den Blog zu schreiben. Wir sind zwar schon am Sonntag angekommen, aber durch den langen Flug ist man doch echt platt. Alles was man sich vorgenommen hat noch zu tun platzt in dem Moment, wo man in sein Hotelzimmer geht. Wir waren doch froh, angekommen zu sein. Wir waren so gegen 17Uhr im Zimmer und haben erstmal die Schuhe ausgezogen und geduscht. Wir haben kurz Pause gemacht und sind nochmal kurz um die Ecke auf einen Nachtmarkt. Wir sind jetzt wieder, wie die letzten Male in der gleichen Gegend rund um die Sukhumvit Road. Es ist zwar rel.touristisch, aber dadurch hat man eben auch alles in Gehweite. Wir hatten wieder mal das Glück auf unserer Seite! In dem Moment als wir aufs Zimmer kamen fing es an zu regnen und hörte auf, als wir den Nachtmarkt erreichten. Der Weg dahin ist nämlich überdacht.... Wir haben uns etwas zu essen geholt, sind zurück aufs Zimmer und haben uns erstmal ausgeruht.
Den ersten, richtigen, Tag, sind wir in ein Viertel das eigentlich für seine Künstler bekannt sein soll. Aber es war eher sehr Hip... Es gab zwar nette und schöne Geschäfte, Bars und Cafés, aber wir sind rel.schnell weiter, nachdem wir gemütlich durch die Straßen flanierten.
Weiter sind wir dann Richtung Fluss.Wir nehmen inzwischen immer die UBahn oder den Skytrain. Die sind wirklich gut ausgebaut und wir erreichen eigentlich alles was uns interessiert. Außerdem ist, vor allem die U-Bahn, günstiger und entspannter, als ein Taxi.Wir zahlen eigentlich nie mehr als 3€ für uns beide.
Als wir aus der U-Bahn sind, stellten wir wieder fest, daß es wohl in der Zwischenzeit geregnet hatte. Glück gehabt 🤩
Auch hier sind wir wieder durch die Straßen geschlendert und haben uns die Gegend angesehen. Diese Gegend, rund um Talad Noi ist bekannt für seine Cafés und hier gibt es wirklich viel Kunst zu sehen. Wir waren im April schon hier, aber es hat uns so gut gefallen, daß wir wieder kommen mussten. Es gibt unzählige kleine Gassen und so sind wir diesmal einen etwas anderen Weg gegangen. Es macht echt Spaß hier durch zu gehen. Früher war das eine Gegend für Handwerker aller Art und man hat auch heute noch immer wieder diese alten Läden die ihr Handwerk anbieten. So auch die ganzen Autowerkstätten. Es liegt zwar sehr viel "Schrott" herum, aber genau das macht den Flair hier aus..... 
Da "wir" etwas länger geschlafen haben. war der Tag rel. kurz und sind nach Talad Noi auch schon wieder Richtung Hotel. Nach kurzer Pause sind wir dann wieder zu einem Nachtmarkt. Leider hat der große "Trainmarket", am Rand der Stadt in der Woche zu. So mussten wir uns eine Alternative suchen. Der Markt "Mode Mode Fair" ist für uns super zu erreichen. Hier sind zwar viele Touristen, aber er ist super ausgestattet und man kann super schlendern und essen. Wir haben uns wieder einen Eimer mit Fisch, Muscheln, Garnelen und Gemüse bestellt. Echt super! Man bekommt Handschuhe an und dann geht das Fressen los. Hat dazu noch super geschmeckt! Geil!
Gestern haben wir den Tag auch eher spät angefangen. Aber deshalb sind wir ja hier. Wir wollen uns erholen! Und wenn das durch schlafen passiert, dann hat der Körper das auch gebraucht. Wieder mit der U-Bahn sind wir "op die schääl Sick". Hier gibt es in einem Shopping Center eine neue Ausstellung mit jeder Menge interaktiven Räumen. Es gibt echt geile Effekte. Außerdem ging man mit einer Videobrille, virtuell durch eine Pyramide und von einem virtuellen Guide etwas darüber erklärt bekommen. Ich kannte das schon. Ich hatte mich auf die Reaktion von Yvonne gefreut. Es ist schon irre, wie gut diese Brillen seinem Gehirn die Realität verspielt. Man steht "an einem Abgrund" und traut sich nicht weiter zu gehen, weil man denkt, man könnte runter fallen. Yvonne hat die ganze Zeit meine Hand gehalten. Immer wieder hat sie gezuckt, weil sie sich erschreckt hat. Das ist so ein geiles Erlebnis. Wenn man dann die Brille wieder abzieht, und sieht wie klein der Raum war. In dem man sich bewegt hat, ist man doch sehr verwirrt. Muss man Mal gemacht haben.... 
Yvonne war eigentlich platt, trotzdem sind wir nochmal los, um wieder zu einem Nachtmarkt zufahren, um zu Abend zu Essen. Wir waren diesmal in einem indischen Viertel und haben entsprechend indisch gegessen. Hier war wirklich alles voll mit Indern und wir kamen mit einem ins Gespräch, als wir überlegten , was wir essen sollen. Er hat uns einen guten Tipp gegeben und Yvonne hatte auch noch eine Idee. Und das war für uns auch das geilste. So lecker. Das kannten wir in der Kombi noch nicht. Schwer zu erklären. Es war Gemüse, eine Art Chips, etwas Minze, Joghurt, leicht süß... Eine echt gute Kombi. Wir waren beide dann doch Happy nochmal los gefahren zu sein.
Das macht uns eben auch soviel Spaß hier in Thailand. Man kann so viel ausprobieren. Und nicht nur Essen aus Thailand sondern auch Mal etwas anderes. Gibt ja gerade in Bangkok, viele Gegenden wo es Läden aus einer Region der Erde gibt. China Town, Indisches, Arabische Viertel, etc..... Wir brauchen wohl noch ein paar Jahre, bis wir wirklich alles gesehen haben....😄
Aber jetzt sitzen wir am Flughafen, denn es geht erstmal nach Krabi. Dort holen wir gleich das Auto ab und dann geht es ans Meer....Aber wir haben uns schon ein paar neue Touren raus gesucht..... hoffentlich passt das Wetter, hier ist gerade ein fettes Gewitter!

Dienstag, 21. April 2026

Songkran

Bevor es schon wieder nach Hause geht, konnten wir noch Songkran feiern. Das ist das Neujahrsfest in Thailand. Traditionell wäscht man sich mit Wasser gegenseitig die schlechten Dinge vom letzten Jahr ab, indem man sich mit einer Schale, Wasser über die Schultern gießt. So wie man es auch bei den Buddha-Statuen in den Tempeln macht. Außerdem schmiert man sich etwas weiße Paste ins Gesicht. Weiß ist rein, und ist wohl ein Zeichen dafür, dass man wie mit einer weißen Weste bei uns, wieder bei Null anfängt. Außerdem fahren die Thais zu ihren Familien um es zu Hause zu feiern. Aber es währe nicht Thailand, wenn die daraus nicht ein schönes, großes und  albernes Fest machen würden. Es werden in den großen Städten extra Zonen eingerichtet um dort zusammen zu feiern. In HuaHin wurden extra Gerüste aufgebaut, um riesige Boxen daran auf zu hängen. Aber viel wichtiger sind die Sprinkleranlagen. Man kann die Zone eigentlich nicht betreten ohne nass zu werden. Auf einer Bühne spielte eine Live-Band. Es gab eine aufgeblasene Wasserrutsche und 2 Becken für die Schaumparty. Alle haben unglaublich toll und ausgelassen getanzt und gefeiert. Überall sieht man nur lachende Gesichter. Allerdings wird man auf dem Weg zu den Partyzonen schon voll gespritzt. Eigentlich hat jeder eine Wasserpistole. Besser noch einen Supersoker. Riesige Wasserwerfer mit eigenem Tank und einer Pumpe für den Wasserdruck. Man merkt, es entwickelt sich eine leichte, kriegsähnliche Stimmung. Aber die Thai verstehen es auch hier das absolut friedlich zu feiern. Es wird zB möglichst nicht ins Gesicht gespritzt, kann aber natürlich mal passieren. Es gibt Gruppen, die sich mit riesigen Bottichen Wasser und Unmengen an weißer Paste vorbereitet hat,  um vorbei fahrende Pickups, die genauso bewaffnet sind, zu bekämpfen. Wenn man aber als Fußgänger an ihnen vorbei geht, wird man leicht nass gespritzt und ganz sanft und freundlich mit etwas Paste im Gesicht eingeschmiert. Die Thai haben da so eine feine Art, dass man das irgendwie nie bösen nehmen kann. Leider verstehen viele Ausländer das nicht und kommen mit ihrer eigenen Einstellung nicht damit klar. Die meinen es macht am meisten Spaß andere Ausländer, mit möglichst viel Wasserdruck, möglichst unangenehm ins Gesicht zu ballern. Und denen macht es am meisten Spaß, wenn es einem unangenehm ist. Dann freuen sie sich und fühlen sich dadurch sogar noch mehr angespornt. Es ist doch eigentlich das genaue Gegenteil, was der Sinn hinter der Tradition ist. Man freut und feiert miteinander und wünscht dem Gegenüber nur das Beste. Für die Ausländer, ist es aber der Freibrief zum piesacken. "Wieso ärgerst du dich? Ist doch Songkran! Dann bleib halt weg!" Das wird man bei einem Thai niemals erleben. Naja, es sind Gott sei Dank nicht so viele von den Idioten unterwegs..... 
Es gibt außerdem in HuaHin auch einen Umzug und sogar mit einer Songkran Prinzessin. Den hatten wir uns aber etwas größer vorgestellt. Verglichen mit den Partyzonen, war der Umzug mit etwa 6 Autos und einer Band sehr übersichtlich. Trotzdem war auch das schön. Als ich um die Autos bin um zu filmen, kamen Frauen zu mir und forderten mich auf zu tanzen. Als ich mit machte, wurde schnell jemand gerufen um mir etwas weiße Paste auf die Wangen zu schmieren. Die Thais freuen sich so sehr, wenn man sich für sie und ihre Kultur interessiert. Und auch das Mitmachen, was bei uns evtl eher komisch wirken würde, finden sie total schön und freuen sich. Eigentlich geht es ihnen außerhalb der Arbeit immer nur darum, es sich so schön wie möglich zu machen. Und wenn es dabei albern wird, und ich meine richtig albern, dann ist es noch viel besser. 
Wird sind noch etwas mit dem Umzug mitgegangen und überall in den Straßen und Gassen gab es Ansammlungen von Menschen die gefeiert haben und sich gegenseitig nass spritzten. Für mich am geilsten, sind aber die Pickups, die voll bewaffnet und mit 4-5 Personen auf der Ladefläche fahren und alle nass spritzen. Und wenn sie auf eine vergleichbar gut ausgestattete Gruppe treffen gibt es immer eine kurze aber heftig Schlacht. Selbst die Rollerfahrer bekommen ihren Teil ab. Ein geiles Fest......
Yvonne war dann natürlich wieder bei ihrem Tätowierer und hat sich die linke Schulter weiter machen lassen. Dort war noch eine große Fläche auf die etwas müsste. Und Menn, der Tätowierer hat wieder toll gearbeitet und einen sehr schönen Entwurf gemacht und ihr mit super feinen Linien auf die Schulter gestochen. Ich sitze in der Zeit immer draußen und quatsche mit den Jungs vom Studio. Die sind echt cool drauf. Und ich kann etwas mein Thai trainieren. Da haben die glücklicherweise auch Bock drauf 😊 Einem der Jungs hatte ich letztes Jahr gesagt, wenn er wieder zu Hause  in Kanchanaburi ist soll er mal bei der Suppe vorbei, die wir immer essen. Er war jetzt schon 2 mal da und fand es super. Auch seine Schwester mit Freund waren da und auch die sind begeistert. Er hat dann auch der Familie erzählt, daß wir ihnen den Tipp gegeben haben und sie wussten auch daß wir es sind. Hat uns natürlich sehr gefreut! 
Mit der Tätowierung geht dann auch der Urlaub schon wieder zu Ende. Wir sind heute nach Bangkok zurück und haben den Mietwagen abgegeben. Da wir erst um 23Uhr fliegen, wir aber schon um 13 Uhr in Bangkok waren, sind wir noch mit dem Zug in die Stadt. Ich habe mir noch 2 T-Shirts und eine Jeans gekauft. Und dann sind wir noch schnell zur Massage. Die Frauen da waren auch super lustig. Ich muss aufpassen, dass der Eintrag nicht zu lang(wellig) wird, wenn ich hier alles rein schreibe, was mir so durch den Kopf geht. 
Auf dem Weg zurück zum Flughafen, sind wir noch an ein paar kleineren Partyzonen von Songkran vorbei. Hier wird anscheinend noch etwa länger gefeiert. Und wieder, die Thais lächeln und spritzen einen einen kleines bisschen auf den Arm oder die Brust, und eine Ausländer Frau spritzt Yvonne mit vollem Druck eine volle Ladung ins Gesicht, dass ihr fast die Sonnenbrille weg fliegt, und freut sich, dass sich fast selbst in die Hose macht. Ich bin froh, dass die 3 Wochen Urlaub hinter uns liegen und Yvonne so entspannt ist.....😉

Das war es aber schon wieder....wir hatten eine sehr schöne entspannte Zeit.Haben viel gesehen und erlebt. Hoffentlich kommen wir bald wieder...

Sonntag, 12. April 2026

Entspannung in Hua Hin

Wir sind jetzt schon einige Tage in Hua Hin. Leider, für euch, gibt es hier nicht mehr so viel was wir unternehmen und damit zu erzählen haben. Deshalb, schreibe ich auch erst jetzt wieder. Für uns ist der Ort hier immer mit sehr viel Entspannung verbunden. Ich habe früher immer ein wenig über meine Eltern geschmunzelt, die über Jahre immer wieder ins Stefaner Hotel in Süd Tirol gefahren sind. Dabei sind meine Eltern doch früher mit uns immer durch Europa und wir haben uns viele Orte angesehen. Heute verstehe ich das. Wir freuen uns auch immer auf die bekannte Umgebung. Denn hier wissen wir genau wo es was gibt und wie wir da hin kommen. Die Erholung ist noch etwas größer. Dieser Ort hier würde sich für uns sogar eignen um noch etwas länger zu bleiben. Die Infrastruktur passt einfach. 
Trotzdem wollen wir immer Mal wieder auch weg vom Pool oder Strand und einen Ausflug machen. So waren wir dann an einem See, gute 40min Fahrt von hier. Dort blühen zu dieser Jahreszeit die Seerosen. Die netten Leute am Eingang meinten aber, wir sollten besser morgens gegen 8 Uhr wieder kommen. Denn dann sind die Blüten weiter auf. Am Nachmittag sind sie wegen der Sonne schon wieder verschlossen. Und so haben wir uns erstmal dagegen entschieden und so den Eintritt für den Nationalpark gespart. Nicht weit von hier gibt es noch einen sehr schönen kleinen Tempel der toll vor den Bergen liegt. Also sind wir dann dort noch vorbei.
Eine der Highlights für uns ist aber der Nachtmarkt. Wir lieben sie grundsätzlich. Wir waren hier ja schon sehr oft, aber kommen immer wieder gerne hierher. Am liebsten gehen wir direkt am Anfang der Straße in einen Laden um die Füße massiert zu bekommen. Denn erstens ist das wunderbar entspannend aber vor allem sitzt man hier am Rand und kann prima die Leute beobachten, die über den Nachtmarkt gehen. Und es gibt viel zu sehen, das kann ich euch versichern. Zudem ist gegenüber eine Kneipe in der Livemusik bespielt wird und uns so mit unterhält. Danach gehen wir die Straße runter. An einer Ecke hat eine Familie ihre Küche, Tische und Stühle aufgebaut. Hier essen wir total gerne. Wir haben schon einiges an Gerichten durch bei ihnen und sind noch nie enttäuscht worden. Immer lecker, knackig und frisch. Und auch hier gibt es immer viel zu sehen....😉
Früh am Morgen sind wir dann los damit wir wirklich um 8 Uhr am See sind. Und wirklich die Seerosen waren offen. Sah wunderschön aus. Aber wir mussten feststellen, dass inzwischen doch deutlich weniger Seerosen hier sind als noch vor ein paar Jahren, als wir schon einmal hier waren. Damals sind wir auch mit dem Boot durch die Seegräser gefahren. Wir haben uns aber diesmal dagegen entschieden. Und wie wir dann festgestellt haben, war das auch gut so. Es gibt jetzt einen über 1km langen Steg, über den See. Von ihm hat man einen tollen Blick. Da wir so früh hier waren, hatte die Landschaft eine tolle Stimmung. Die Sonne blinzelte nur hier und da zwischen den 300 Spitzen der Berge hindurch. Woher auch der Name der Region und des Nationalparks Saam Roy Yot kommt (300 Spitzen). Ein leichter Dunst lag über dem See. Es war ganz still und man konnte überall Vögel zwitschern und Fische platschen hören. Wir wurden richtig zu Ornithologen. Nicht weil wir auf einmal etwas über Vögel wussten, sondern wir hatten einen richtigen Jagdinstinkt und wollten etwas tolles entdecken. Und es gab wirklich viel zu entdecken. Ganz toll! An dem Steg gab es auch ein paar Hütten in die man sich setzen kann und von denen man ganz still und entspannt die Vögel beobachten kann. Außerdem gibt es einen Turm. Von oben gibt es dann nochmal eine ganz andere Sicht. Super gemacht! Ich konnte zB Yvonne sehen wie sie ins Seegras guckte aber nicht den 10m neben ihr sitzenden Reiher sah. Wirklich toll der Steg. Das war echt super schön hier. Und so früh ist man auch ganz alleine. Wir haben gefragt und man könnte sogar um 7Uhr kommen und dann wenn man wieder geht, ab 8Uhr erst ein Ticket kaufen. Wenn wir wieder kommen, würden wir das so machen. Dann ist es noch etwas kühler und bestimmt auch noch stimmungsvoller. Denn nach ca. 30min, als die Sonne über die Spitzen kam, würde es sehr schnell, sehr heiß und wir wussten die Hütten sehr zu schätzen. 
Wir waren noch in einer Art Künstler Kommune. Aber das ist jetzt keine Hippie Kommune oder so. Sondern es stehen ein paar Häuser zusammen und man muss sogar einen kleinen Eintritt bezahlen. Dann kann man durch dieser Häuser gehen und befindet sich im Prinzip in einem Wimmelbild. Überall gibt es verschiedene Arten von Kunst. Bilder und Skulpturen, Akryl, Wasser- und Ölfarben, Installationen und klassische Gemälde. Hier und da sind auch Künstler an ihrer Arbeit. Sehr nett und schön. Auch toll angelegt. Es gibt sogar ein Café und wir haben uns neben dem Kaffee noch ein Stück Kuchen geholt. Total gemütlich.
Im Anschluss sind wir dann endlich mal hier auf den "Hausberg" um zum Aussichtspunkt zu fahren. Es gibt hier zwar die sonst eher frechen und neugierigen Makacken, aber hier sind sie eher entspannt und haben wenig Interesse an uns. Dadurch sind sie auch gut zu beobachten. Man sieht schnell, das es auch unter ihnen verschiedene Charaktere, wie bei allen Säugetieren gibt. Der Blick von hier oben über die Stadt ist toll. Und der leichte Wind, der hier noch vom Meer weht ist super angenehm. Denn eigentlich ist es knalle heiß. Wir haben teilweise über 40⁰C. Da sind sogar die Affen freiwillig in die herum stehenden und mit Wasser gefüllten Bassins gesprungen. Vor allem einer hatte da Spaß daran. Der hat auch gerne seine Kumpels mit dem Wasser gespritzt und erschreckt. Der war echt geil. Dem hätte ich stundenlang zu gucken können....
Wir machen hier immer Mal wieder auch Strand- oder Pool Tage. Da gibt es eben nicht so viel zu erzählen...kennt ja jeder. Außer evtl, dass hier jetzt statt der Bananen Boote, jetzt Autos und Krabben durchs Wasser gezogen werden. Sieht sehr lustig aus.
Außerdem haben wir endlich mal den getrockneten Tintenfisch probiert. Er wird hier immer Mal wieder als Snack verkauft. Wir hatten ehrlich gesagt ziemlich Respekt davor. Sieht schon etwas sonderbar aus. Der Tintenfisch wird 1 Tag in der Sonne getrocknet. Dann vor Ort auf einem kleinen Grill warm gemacht und durch eine "Wäschepresse" platt gewalzt. Wir dachten es sei mega salzig. War es aber nicht. Es hatte einen leichten Fischgeschmack. Und sogar ich konnte ihn gut essen. Ich stehe ja nicht so sehr auf Fisch.