Sonntag, 12. April 2026

Entspannung in Hua Hin

Wir sind jetzt schon einige Tage in Hua Hin. Leider, für euch, gibt es hier nicht mehr so viel was wir unternehmen und damit zu erzählen haben. Deshalb, schreibe ich auch erst jetzt wieder. Für uns ist der Ort hier immer mit sehr viel Entspannung verbunden. Ich habe früher immer ein wenig über meine Eltern geschmunzelt, die über Jahre immer wieder ins Stefaner Hotel in Süd Tirol gefahren sind. Dabei sind meine Eltern doch früher mit uns immer durch Europa und wir haben uns viele Orte angesehen. Heute verstehe ich das. Wir freuen uns auch immer auf die bekannte Umgebung. Denn hier wissen wir genau wo es was gibt und wie wir da hin kommen. Die Erholung ist noch etwas größer. Dieser Ort hier würde sich für uns sogar eignen um noch etwas länger zu bleiben. Die Infrastruktur passt einfach. 
Trotzdem wollen wir immer Mal wieder auch weg vom Pool oder Strand und einen Ausflug machen. So waren wir dann an einem See, gute 40min Fahrt von hier. Dort blühen zu dieser Jahreszeit die Seerosen. Die netten Leute am Eingang meinten aber, wir sollten besser morgens gegen 8 Uhr wieder kommen. Denn dann sind die Blüten weiter auf. Am Nachmittag sind sie wegen der Sonne schon wieder verschlossen. Und so haben wir uns erstmal dagegen entschieden und so den Eintritt für den Nationalpark gespart. Nicht weit von hier gibt es noch einen sehr schönen kleinen Tempel der toll vor den Bergen liegt. Also sind wir dann dort noch vorbei.
Eine der Highlights für uns ist aber der Nachtmarkt. Wir lieben sie grundsätzlich. Wir waren hier ja schon sehr oft, aber kommen immer wieder gerne hierher. Am liebsten gehen wir direkt am Anfang der Straße in einen Laden um die Füße massiert zu bekommen. Denn erstens ist das wunderbar entspannend aber vor allem sitzt man hier am Rand und kann prima die Leute beobachten, die über den Nachtmarkt gehen. Und es gibt viel zu sehen, das kann ich euch versichern. Zudem ist gegenüber eine Kneipe in der Livemusik bespielt wird und uns so mit unterhält. Danach gehen wir die Straße runter. An einer Ecke hat eine Familie ihre Küche, Tische und Stühle aufgebaut. Hier essen wir total gerne. Wir haben schon einiges an Gerichten durch bei ihnen und sind noch nie enttäuscht worden. Immer lecker, knackig und frisch. Und auch hier gibt es immer viel zu sehen....😉
Früh am Morgen sind wir dann los damit wir wirklich um 8 Uhr am See sind. Und wirklich die Seerosen waren offen. Sah wunderschön aus. Aber wir mussten feststellen, dass inzwischen doch deutlich weniger Seerosen hier sind als noch vor ein paar Jahren, als wir schon einmal hier waren. Damals sind wir auch mit dem Boot durch die Seegräser gefahren. Wir haben uns aber diesmal dagegen entschieden. Und wie wir dann festgestellt haben, war das auch gut so. Es gibt jetzt einen über 1km langen Steg, über den See. Von ihm hat man einen tollen Blick. Da wir so früh hier waren, hatte die Landschaft eine tolle Stimmung. Die Sonne blinzelte nur hier und da zwischen den 300 Spitzen der Berge hindurch. Woher auch der Name der Region und des Nationalparks Saam Roy Yot kommt (300 Spitzen). Ein leichter Dunst lag über dem See. Es war ganz still und man konnte überall Vögel zwitschern und Fische platschen hören. Wir wurden richtig zu Ornithologen. Nicht weil wir auf einmal etwas über Vögel wussten, sondern wir hatten einen richtigen Jagdinstinkt und wollten etwas tolles entdecken. Und es gab wirklich viel zu entdecken. Ganz toll! An dem Steg gab es auch ein paar Hütten in die man sich setzen kann und von denen man ganz still und entspannt die Vögel beobachten kann. Außerdem gibt es einen Turm. Von oben gibt es dann nochmal eine ganz andere Sicht. Super gemacht! Ich konnte zB Yvonne sehen wie sie ins Seegras guckte aber nicht den 10m neben ihr sitzenden Reiher sah. Wirklich toll der Steg. Das war echt super schön hier. Und so früh ist man auch ganz alleine. Wir haben gefragt und man könnte sogar um 7Uhr kommen und dann wenn man wieder geht, ab 8Uhr erst ein Ticket kaufen. Wenn wir wieder kommen, würden wir das so machen. Dann ist es noch etwas kühler und bestimmt auch noch stimmungsvoller. Denn nach ca. 30min, als die Sonne über die Spitzen kam, würde es sehr schnell, sehr heiß und wir wussten die Hütten sehr zu schätzen. 
Wir waren noch in einer Art Künstler Kommune. Aber das ist jetzt keine Hippie Kommune oder so. Sondern es stehen ein paar Häuser zusammen und man muss sogar einen kleinen Eintritt bezahlen. Dann kann man durch dieser Häuser gehen und befindet sich im Prinzip in einem Wimmelbild. Überall gibt es verschiedene Arten von Kunst. Bilder und Skulpturen, Akryl, Wasser- und Ölfarben, Installationen und klassische Gemälde. Hier und da sind auch Künstler an ihrer Arbeit. Sehr nett und schön. Auch toll angelegt. Es gibt sogar ein Café und wir haben uns neben dem Kaffee noch ein Stück Kuchen geholt. Total gemütlich.
Im Anschluss sind wir dann endlich mal hier auf den "Hausberg" um zum Aussichtspunkt zu fahren. Es gibt hier zwar die sonst eher frechen und neugierigen Makacken, aber hier sind sie eher entspannt und haben wenig Interesse an uns. Dadurch sind sie auch gut zu beobachten. Man sieht schnell, das es auch unter ihnen verschiedene Charaktere, wie bei allen Säugetieren gibt. Der Blick von hier oben über die Stadt ist toll. Und der leichte Wind, der hier noch vom Meer weht ist super angenehm. Denn eigentlich ist es knalle heiß. Wir haben teilweise über 40⁰C. Da sind sogar die Affen freiwillig in die herum stehenden und mit Wasser gefüllten Bassins gesprungen. Vor allem einer hatte da Spaß daran. Der hat auch gerne seine Kumpels mit dem Wasser gespritzt und erschreckt. Der war echt geil. Dem hätte ich stundenlang zu gucken können....
Wir machen hier immer Mal wieder auch Strand- oder Pool Tage. Da gibt es eben nicht so viel zu erzählen...kennt ja jeder. Außer evtl, dass hier jetzt statt der Bananen Boote, jetzt Autos und Krabben durchs Wasser gezogen werden. Sieht sehr lustig aus.
Außerdem haben wir endlich mal den getrockneten Tintenfisch probiert. Er wird hier immer Mal wieder als Snack verkauft. Wir hatten ehrlich gesagt ziemlich Respekt davor. Sieht schon etwas sonderbar aus. Der Tintenfisch wird 1 Tag in der Sonne getrocknet. Dann vor Ort auf einem kleinen Grill warm gemacht und durch eine "Wäschepresse" platt gewalzt. Wir dachten es sei mega salzig. War es aber nicht. Es hatte einen leichten Fischgeschmack. Und sogar ich konnte ihn gut essen. Ich stehe ja nicht so sehr auf Fisch.

Donnerstag, 9. April 2026

Kanchanaburi

Jetzt komme ich endlich dazu etwas über die 3 Tage in Kanchanaburi zu schreiben. Ich hatte ja schon ein paar Worte im Rahmen der Geschichte über die Geschenke erzählt aber ich wollte noch ein wenig erzählen was wir dort gemacht haben. Ehrlich gesagt, gar nicht so viel. Da wir ja auch hier schon oft waren, haben wir nahezu alles abgeklappert, was es so gibt. Es sind also einige Wiederholungen dabei.
Da der Flug von Chiang Mai und die Autofahrt von Bangkok aus so lange gedauert hat, sind wir abends nicht mehr groß raus. Wir haben uns noch nen Burger bzw einen Toast im 7-Eleven geholt und sind ins Bett. Ja auch wir greifen in solchen Situationen auf das Standard Essen der Touristen zurück. Das machen wir aber schon seit wir das erste Mal hier waren. Auch den nächsten Tag haben wir eher ruhig angehen lassen. Morgens gab es endlich die geile Suppe und danach sind wir einfach nur in ein Café gefahren. Das liegt an einem Berg, hinter einem Tempel,sehr versteckt. Wir fragen uns, wer es hierher schafft. Es gibt keine Schilder und nichts. Dann muss man an einer riesigen Buddha-Statue vorbei, durch einen kleinen Bambuswald. Einige Thais kennen es auf jeden Fall. Von hier hat man einen tollen Blick über die Landschaft und auf einen tollen Tempel.
Zum Nachmittag ging es noch zur Massage und dort bekamen wir den Tip, dass heute Abend am Fluss ein großer Markt sei. Da sind wir dann auch hin um dort Abend zu essen. An einem sehr schönen Park wurde die Straße gesperrt und es gab über 2km einen Nachtmarkt mit Essen und dem üblichen Krimskrams. Wir hatten uns verschiedene Spieße, Klebereis etwas Gemüse besorgt. Dann auf ne Bank gesetzt und die Stimmung genossen. Es gab viel zu sehen und in der Ferne spielte eine Band. Perfekt, so lieben wir das.

Am Sonntag, sind wir nach der Suppe zu einem Wasserfall gefahren. Dort kann man wunderbar Picknick machen. Wenn es nicht so irre heiß gewesen wäre. Es war wegen des Wochenende sehr voll. Aber wir haben noch ein Plätzchen im Schatten gefunden. Trotzdem! Lange haben wir es nicht ausgehalten und sind zurück ins Hotel, um einfach mal nen Pooltag zu machen. Abends noch auf den Nachtmarkt um die Ecke. Leider ist der nicht mehr ganz so schön wie noch vor ein paar Jahren, aber man kann hier sehr gut essen kaufen und etwas bummeln. Zu sehen gibt es ja immer etwas. Z.B. dass es um die Ecke ein paar Tische gibt, an denen man essen kann. Das wussten wir noch nicht.Das war es auch schon für heute.
Am Montag fuhren wir etwas weiter zu einer riesigen Buddha-Statue, die in einem ehemaligen Steinbruch gehauen wurde. Das sah wirklich toll aus. Wir konnten auch Thais beobachten, die einen Eimer Wasser, mit einem Seil in Richtung Kopf des Buddhas gezogen haben, um ihn dann, über seiner Schulter auszugiessen. Das Reinigen ist hier ganz stark verbreitet. Auch in der Höhle nebenan wurden Statuen mit Wasser übergossen. Wir wurden noch etwas mit einem Golfcart durch einen Park herum gefahren. Leider konnten wir, wegen der großen Hitze nicht auf den Skywalk. Der war geil. Ging bestimmt 500m entlang des Steinbruchs. Aber das Metall und das Glas hat sich so extrem aufgeheizt, daß man nicht drüber laufen konnte. Ein schöner Ausflug.
Am Dienstag sind wir dann hier nach HuaiHn. Jetzt heißt es dann extrem entspannen. Ich konnte endlich wieder schwimmen. Es gibt hier sogar einen Abschnitt, der 50m lang, und perfekt zum Schwimmen ist.Abends ging es direkt zur ersten Massage. Mehr gibt es aber später erst....😉

Montag, 6. April 2026

ein tolles Geschenk

Eigentlich wollte ich die letzten 3 Tage zusammen fassen. Aber das mache ich dann doch erst morgen. Heute hatten wir nämlich ein so tolles Erlebnis, dass ich schnell davon erzählen muss: 
Wir sind ja jetzt in Kanchanaburi, und fahren natürlich jeden Morgen zu einer Familie, etwas außerhalb der Stadt, um bei ihnen zu frühstücken. Wir haben dass schon ein paar Mal geschrieben und vor allem, gefühlt jedem mind. 1x erzählt. Aber zur Sicherheit jetzt nochmal 😚😉 Es gibt da diese unglaubliche Suppe, die in dem brodelnden Topf aussieht, als ob sie seid 100Jahren kocht. Wir nehmen immer die großen dicken Nudeln. Außerdem gibt es immer einen Knochen mit etwas Fleisch dran, Mungbohnen, Anisstern, Tofu und ein gekochtes Ei. Wir lieben sie. 
Dazu macht uns der Vater immer einen Kaffee. Auch der sucht seines Gleichen. Und immer wieder unterhalten wir uns über sie und freuen uns von Jahr zu Jahr mehr, dass immer mehr Leute kommen. Eigentlich wünschen wir ihnen, dass irgendwann mal die Ausländer das erkennen und denen die Bude einrennen. Aber dann wäre es nicht mehr so wie jetzt. Was ja auch schade wäre. Vor allem wäre es wahrscheinlich nicht mehr so günstig. 25 Thaibaht (0,67€, kein Tippfehler!). 
Naja, auf jeden Fall freuen wir uns immer das ganze Jahr darauf, wieder hierher zu kommen. Und es scheint, dass sie sich auch freuen. Heute stand mit mir eine Frau beim Bestellen und der Vater meinte:"Ja die kommen jedes Jahr wieder". Als wir dann fertig waren mit Essen, kam er nochmal an unseren Tisch. Er hatte schon ein paar Mal versucht mit uns zu reden, aber leider reicht mein Thai nicht aus um mit ihm, tiefere, oder längere Gespräche zu führen. Er spricht leider kein Englisch. Heute aber, hatte er einen kleine Beutel. In dem waren einige kleine Geschenke, eine Art Urne, ein Schal aus Pappe (wie er es erklärte) und noch ein goldenes Geschenk. Wir waren komplett baff. Die goldenen Teile, hatten sie selber gebastelt. Die anderen Geschenke waren zum Teil von seinen Kindern als sie ordiniert wurden. Hat uns der Vater erklärt. In ihnen liegt jeweils eine Münze. Das haben wir aber erst später erfahren, als wir uns im Internet mit Hilfe der Bildersuche schlau gemacht haben. Wow, da waren wir noch mehr gerührt und uns standen echt die Tränen in den Augen. Es handelt sich dabei nicht um gewöhnliche Geschenke im westlichen Sinne, sondern um eine tief verwurzelte thailändisch-buddhistische Tradition. Die Geschenke bedeuten: 
Diese Objekte werden für das Verteilen von Almosen (Merit-Making) hergestellt. Die Symbolik dahinter ist:
Großzügigkeit: Der Geber praktiziert das Loslassen von materiellem Besitz.
Glück und Segen: Wer ein solches Päckchen erhält oder aufsammelt, dem soll es Glück und Wohlstand bringen.
In Thailand gilt es als Glücksbringer. Viele Menschen behalten die Münze in ihrem Portemonnaie als "Geldbeutel-Amulett", um finanzielles Glück anzuziehen, oder bewahren das ganze Kunstwerk auf ihrem Hausschrein auf.
Ich gebe zu, das habe ich von Google kopiert. Aber, ich finde es sehr gut beschrieben. 😉😊
Wir hatten immer darüber nachgedacht, ihnen mal etwas zu schenken. Ein Foto von uns allen, in einem Rahmen, oder so. Wir haben es aber nie gemacht, weil wir nicht wussten, ob es passend ist, und wir dann evtl etwas zu weit gegangen wären. Aber jetzt, sind wir so gerührt, dass wir die ganze Zeit überlegen, was wir ihnen Gutes tun können. Einfach ein unglaubliches Erlebnis. Ich meine, wie lange haben die daran gebastelt?! Und dann schenken die uns Dinge die sie extra für besondere Momente, Jahre lang, von einem besonderen Moment ihrer Kindern aufbewahrt haben.....
Wir haben richtig einen Kloß im Hals. Morgen früh fahren wir erstmal wieder zum letzten Mal für diesen Urlaub zu ihnen. Da müssen wir uns nochmal bedanken, weil wir heute Morgen ja gar nicht wussten, was wir da bekommen.....
.....das mussten wir euch mal so erzählen....

Freitag, 3. April 2026

früher als gedacht, zurück nach Bangkok

Wie der Titel schon sagt, geht es heute früher als gedacht zurück nach Bangkok. Die sehr schlechte Luftqualität hat uns dazu gebracht, die Flüge um zu buchen und 2 Tage früher als geplant nach Bangkok zurück zu fliegen. Die Feinstaub Werte liegen hier teilweise um das 100fache höher als bei uns.... Dazu kommt noch, dass wir dadurch in den Bergen auch nicht wirklich gute Sicht haben. Alles ist diesig. 
Naja, so ist das Leben und wir sind ja flexibel...... So sind wir eben 2Tage  länger in Kanchanaburi. Auch eine schöne Gegend und vor allem der beste Kaffee und die allerbeste Suppe. 🤩 Immer positiv denken 👍
Vorgestern hatten wir uns dazu entschlossen umzubuchen. Wir waren in den Bergen und hatten wirklich schlechte Sicht. Und unsere Gesundheitsbeauftragte 😘 hat sich zurecht kritisch zu den aktuellen Werten geäußert. Zudem waren die Dörfer leer und verlassen. Wir konnten zwar erahnen wie schön die Umgebung/Landschaft ist, aber eben nicht wirklich genießen. Wir sind zu einer Teeplantage und danach durch die Berge,die voll mit weiteren Teeplantagen waren. Aber das Grün wirkte eben nicht wie es könnte, wenn die Sonne durch kommen könnte.
Es war trotzdem ein schöner Ausflug.  
Gestern haben wir dann noch die letzten "wichtigen" Sehenswürdigkeiten, bzw waren sie von mir als solche raus gesucht 😚. 
Als erstes sind wir nochmal in eine Kultur- und Kunstpark. Ganz toll angelegt. Man hat sich, obwohl in der Stadt, mitten im Dschungel gefühlt. Yvonne hat wieder ihre geliebten Frangipanis gefunden und sich natürlich 1 ins Haar gesteckt. Ich liebe das an ihr. Auch die Blume, aber vor allem, wie sie sich freut, sie zu sehen und dann ins Haar zu stecken..... Wir wu1rden von einer sehr netten Frau, die auch etwas Englisch spricht, durch ein riesiges Gebäude geführt. Hier gab es eine Ausstellung. Sie hat sich wirklich Mühe gegeben um uns alles zu erklären. Wir fanden das ein wenig to much für uns, auch wenn es sehr informativ war. Aber alle Details, sorry, war für uns einfach zu viel. Vor allem , da es wieder sehr drückend war und man irgendwann, abschaltet.
Danach waren wir, nach einer kurzen Fahrt, beim weißen Tempel. Eines der absoluten Highlights hier in Chiang Rai. Ein toller Park mit einem unglaublichen Tempel. Man kann es eigentlich nicht gut beschreiben um den richtigen Eindruck zu bekommen. Einige, vor allem Asiaten, hatten sich traditionelle Gewänder besorgt, um darin zu posen, und sich damit fotografieren zu lassen. Das passte super, und waren tolle Bilder.
Ganz in der Nähe liegt der Singha Park. Wir sind kurz hin, und haben uns dann aber dagegen entschieden, da es ein Park der Brauerei Singha ist, und wir nicht mind. 7€ Eintritt bezahlen wollten, um dann mit einem XXL Golfkart durch Wiesen gefahren zu werden. Außerdem soll es hier noch Giraffen und andere Tiere geben und wir sind mal davon ausgegangen, dass die in einem solchen Park, sicher nicht vernünftig gehalten werden. Zoos sind eh schon schwierig hier in Thailand und dann noch in einem privaten Park.....

Ich hatte noch einen Wasserfall auf dem Zettel. Zu dem sind wir aber nicht mehr gekommen. Vorher sind wir an einer Straße entlang und dort hatten die Einheimischen an und in einem Fluss, kleine Plattformen gebaut. Auf ihnen saßen die Thais und hatten Picknick. Das wollte ich auch (das Spielkind in mir). Ich habe etwas gebraucht um Yvonne zu überreden, dass wir uns auch eine Plattform nehmen und eine kurze Snackpause machen. Wir waren kaum über die kleine Brücke gefahren und direkt kam ein Junge und fragte , was wir essen möchten. Wir haben uns gebratenen Reis, Somtam, und ein paar Hähnchenflügel vom Grill bestellt. Es war nicht nur sehr sehr lecker, sondern die Atmosphäre, war unbezahlbar. Überall um uns herum saßen die Thais am und im Wasser, spielten und hatten einfach eine gute Zeit. Das Wasser vom Bach war so erfrischend und nach ein paar Minuten merkte man gar nicht mehr wie kühl er am Anfang war. Und so hatten auch wir einfach eine gute Zeit. Es kann so einfach sein...!
Dadurch waren wir dann aber so platt/müde, dass wir keine Lust mehr hatten, den Weg von 1 Stunde, hin und zurück zum Wasserfall, zum Laufen. Wasserfälle haben wir ja auch schon einige gesehen. Dieser war jetzt auch nicht, der größte oder schönste in Thailand 😉
Jetzt sitzen wir am Flughafen Chiang Mai und warten auf den Flieger. Wir haben heute morgen noch getankt und konnten mit ausreichend Sprit im Tank das Auto bei der Autovermietung abgeben. Wir hatten den Wagen mit einem Strich unter voll abgeholt. In dem Moment wo wir das Auto abstellten, sprang die Anzeige auf 2 Balken unter voll.... Der nette Mann von der Autovermietung sagte aber, das sei ok. Ich hatte ihm das nochmal so beschrieben wie wir hier ankamen. 

Wir sehen uns dann die Tage in Kanchanaburi wieder......(Wir müssen jetzt erstmal schauen was wir da so machen)

Mittwoch, 1. April 2026

Chiang Rai

Gestern haben wir unsere erste Tour hier in Chiang Rai gemacht. Wir waren vor ca. 20 Jahren schon mal hier und haben damals bereits den sehr bekannten weißen Tempel gesucht. Allerdings mangels Sprachkenntnisse nicht gefunden. Wir sind aber erstmal zum blauen Tempel, da der 10min vom Hotel entfernt ist, und auf dem Weg zu weiteren Sehenswürdigkeiten ist. Der blaue Tempel wurde von einem Schüler des Erbauers vom weißen Tempel gebaut und ist immer noch nicht ganz fertig. Einige kleiner Statuen sind noch nicht fertig. Ich habe einen Mann gefragt, der gerade an einer Figur dran war, wie lange er denn für eine Figur braucht. Er meinte 2 Monate. Und das war eine eher kleine Statue. Die Anlage ist echt sehr schön und das blau mit goldenen Applikationen, lässt alles sehr edel wirken. Sie ist auch nicht überfüllt und man kann sich in Ruhe alles ansehen. Gegenüber des Eingangs gibt es ein kleines Café. Wir haben uns 2 leckere Eiskaffee mit Milch und Zucker bestellt. Und endlich, nach nur 27 Jahren, habe ich es endlich gecheckt, das der Lokale Kaffee aus Thailand "Boran" genannt wird. Wir hatten immer Probleme, wenn die Cafés zu modern sind, einen leckeren zu bekommen. Immer gab es irgendwelche tollen Geschmacksrichtungen....
Im Anschluss fuhren wir nochmal 15min zum "schwarzen Dorf". Eigentlich ist das ein Museum eines Künstlers. In einem riesigen Garten/Park, gibt es unzählige Häuser. Teilweise riesig groß. Allerdings war die Kunst darin eher nichts für uns. Vor allem Yvonne haben die sehr martialischen und sehr kräftigen Bilder und Skulpturen nicht so gefallen. Es wurden immer Bullen, Hörner oder Penisse, mal abstrakt, mal klar zu erkennen, gezeigt. Alles war so erdrückend. Auch die Farben: vor allem rot und schwarz. Der Künstler scheint viel verarbeiten zu müssen. In manchen Häusern waren Sitzgruppen aus Stühlen so arrangiert, das man dachte, bei den Wickingern zu sein. Viele Tierfelle und immer wieder Hörner und Gebisse. Wirklich ein netter Ausflug und schöne Anlage. Aber die Kunst, war nicht unsere. Dafür aber die netten Frauen, die sich in dem Loch im Zaun, der um das Gelände ging ihren Platz gesucht haben und Obst und Getränke verkauft haben. Perfekte Erfrischung bei der Hitze.
Zum Schluss fuhren wir noch zu einer riesigen Statue. Eine schneeweiße riesige Frau auf einem Hügel. Es ist nicht Buddha 😉
Zuerst muss man aber die vielen Stufen hoch. Das ist bei der Hitze hier echt hart. Oben kann man dann mit dem Fahrstuhl, in der Figur, in den Kopf fahren. Man wird von Mitarbeitern in komplett roten Roben in den Aufzug geleitet und oben auch empfangen. Das gleiche dann, wenn man wieder herunter fährt. Innen ist der Kopf auch komplett verziehrt. Außerdem hat man einen tollen Blick über die Landschaft. Zumindest, wenn der Feinstaub nicht wäre. Es ist gerade die "Feuersaison" in der die Bauern, vor allem in den Nachbarländern ihre Felder abbrennen. Überall ist Dunst. Und der zieht leider auch nicht ab....
Auch die Nebenräume sehr schön und einen Besuch wert...
Nach dem Sonnenuntergang sind wir nochmal zum blauen Tempel und zur Statue. Wir hatten gesehen, dass überall Lampen angebracht waren und wollte das nochmal im Dunkeln sehen. Das hat sich sehr gelohnt. Was das richtige Licht ausmacht! Außerdem war niemand hier und wir konnten uns ungestört bewegen.