Donnerstag, 9. April 2026

Kanchanaburi

Jetzt komme ich endlich dazu etwas über die 3 Tage in Kanchanaburi zu schreiben. Ich hatte ja schon ein paar Worte im Rahmen der Geschichte über die Geschenke erzählt aber ich wollte noch ein wenig erzählen was wir dort gemacht haben. Ehrlich gesagt, gar nicht so viel. Da wir ja auch hier schon oft waren, haben wir nahezu alles abgeklappert, was es so gibt. Es sind also einige Wiederholungen dabei.
Da der Flug von Chiang Mai und die Autofahrt von Bangkok aus so lange gedauert hat, sind wir abends nicht mehr groß raus. Wir haben uns noch nen Burger bzw einen Toast im 7-Eleven geholt und sind ins Bett. Ja auch wir greifen in solchen Situationen auf das Standard Essen der Touristen zurück. Das machen wir aber schon seit wir das erste Mal hier waren. Auch den nächsten Tag haben wir eher ruhig angehen lassen. Morgens gab es endlich die geile Suppe und danach sind wir einfach nur in ein Café gefahren. Das liegt an einem Berg, hinter einem Tempel,sehr versteckt. Wir fragen uns, wer es hierher schafft. Es gibt keine Schilder und nichts. Dann muss man an einer riesigen Buddha-Statue vorbei, durch einen kleinen Bambuswald. Einige Thais kennen es auf jeden Fall. Von hier hat man einen tollen Blick über die Landschaft und auf einen tollen Tempel.
Zum Nachmittag ging es noch zur Massage und dort bekamen wir den Tip, dass heute Abend am Fluss ein großer Markt sei. Da sind wir dann auch hin um dort Abend zu essen. An einem sehr schönen Park wurde die Straße gesperrt und es gab über 2km einen Nachtmarkt mit Essen und dem üblichen Krimskrams. Wir hatten uns verschiedene Spieße, Klebereis etwas Gemüse besorgt. Dann auf ne Bank gesetzt und die Stimmung genossen. Es gab viel zu sehen und in der Ferne spielte eine Band. Perfekt, so lieben wir das.

Am Sonntag, sind wir nach der Suppe zu einem Wasserfall gefahren. Dort kann man wunderbar Picknick machen. Wenn es nicht so irre heiß gewesen wäre. Es war wegen des Wochenende sehr voll. Aber wir haben noch ein Plätzchen im Schatten gefunden. Trotzdem! Lange haben wir es nicht ausgehalten und sind zurück ins Hotel, um einfach mal nen Pooltag zu machen. Abends noch auf den Nachtmarkt um die Ecke. Leider ist der nicht mehr ganz so schön wie noch vor ein paar Jahren, aber man kann hier sehr gut essen kaufen und etwas bummeln. Zu sehen gibt es ja immer etwas. Z.B. dass es um die Ecke ein paar Tische gibt, an denen man essen kann. Das wussten wir noch nicht.Das war es auch schon für heute.
Am Montag fuhren wir etwas weiter zu einer riesigen Buddha-Statue, die in einem ehemaligen Steinbruch gehauen wurde. Das sah wirklich toll aus. Wir konnten auch Thais beobachten, die einen Eimer Wasser, mit einem Seil in Richtung Kopf des Buddhas gezogen haben, um ihn dann, über seiner Schulter auszugiessen. Das Reinigen ist hier ganz stark verbreitet. Auch in der Höhle nebenan wurden Statuen mit Wasser übergossen. Wir wurden noch etwas mit einem Golfcart durch einen Park herum gefahren. Leider konnten wir, wegen der großen Hitze nicht auf den Skywalk. Der war geil. Ging bestimmt 500m entlang des Steinbruchs. Aber das Metall und das Glas hat sich so extrem aufgeheizt, daß man nicht drüber laufen konnte. Ein schöner Ausflug.
Am Dienstag sind wir dann hier nach HuaiHn. Jetzt heißt es dann extrem entspannen. Ich konnte endlich wieder schwimmen. Es gibt hier sogar einen Abschnitt, der 50m lang, und perfekt zum Schwimmen ist.Abends ging es direkt zur ersten Massage. Mehr gibt es aber später erst....😉

Montag, 6. April 2026

ein tolles Geschenk

Eigentlich wollte ich die letzten 3 Tage zusammen fassen. Aber das mache ich dann doch erst morgen. Heute hatten wir nämlich ein so tolles Erlebnis, dass ich schnell davon erzählen muss: 
Wir sind ja jetzt in Kanchanaburi, und fahren natürlich jeden Morgen zu einer Familie, etwas außerhalb der Stadt, um bei ihnen zu frühstücken. Wir haben dass schon ein paar Mal geschrieben und vor allem, gefühlt jedem mind. 1x erzählt. Aber zur Sicherheit jetzt nochmal 😚😉 Es gibt da diese unglaubliche Suppe, die in dem brodelnden Topf aussieht, als ob sie seid 100Jahren kocht. Wir nehmen immer die großen dicken Nudeln. Außerdem gibt es immer einen Knochen mit etwas Fleisch dran, Mungbohnen, Anisstern, Tofu und ein gekochtes Ei. Wir lieben sie. 
Dazu macht uns der Vater immer einen Kaffee. Auch der sucht seines Gleichen. Und immer wieder unterhalten wir uns über sie und freuen uns von Jahr zu Jahr mehr, dass immer mehr Leute kommen. Eigentlich wünschen wir ihnen, dass irgendwann mal die Ausländer das erkennen und denen die Bude einrennen. Aber dann wäre es nicht mehr so wie jetzt. Was ja auch schade wäre. Vor allem wäre es wahrscheinlich nicht mehr so günstig. 25 Thaibaht (0,67€, kein Tippfehler!). 
Naja, auf jeden Fall freuen wir uns immer das ganze Jahr darauf, wieder hierher zu kommen. Und es scheint, dass sie sich auch freuen. Heute stand mit mir eine Frau beim Bestellen und der Vater meinte:"Ja die kommen jedes Jahr wieder". Als wir dann fertig waren mit Essen, kam er nochmal an unseren Tisch. Er hatte schon ein paar Mal versucht mit uns zu reden, aber leider reicht mein Thai nicht aus um mit ihm, tiefere, oder längere Gespräche zu führen. Er spricht leider kein Englisch. Heute aber, hatte er einen kleine Beutel. In dem waren einige kleine Geschenke, eine Art Urne, ein Schal aus Pappe (wie er es erklärte) und noch ein goldenes Geschenk. Wir waren komplett baff. Die goldenen Teile, hatten sie selber gebastelt. Die anderen Geschenke waren zum Teil von seinen Kindern als sie ordiniert wurden. Hat uns der Vater erklärt. In ihnen liegt jeweils eine Münze. Das haben wir aber erst später erfahren, als wir uns im Internet mit Hilfe der Bildersuche schlau gemacht haben. Wow, da waren wir noch mehr gerührt und uns standen echt die Tränen in den Augen. Es handelt sich dabei nicht um gewöhnliche Geschenke im westlichen Sinne, sondern um eine tief verwurzelte thailändisch-buddhistische Tradition. Die Geschenke bedeuten: 
Diese Objekte werden für das Verteilen von Almosen (Merit-Making) hergestellt. Die Symbolik dahinter ist:
Großzügigkeit: Der Geber praktiziert das Loslassen von materiellem Besitz.
Glück und Segen: Wer ein solches Päckchen erhält oder aufsammelt, dem soll es Glück und Wohlstand bringen.
In Thailand gilt es als Glücksbringer. Viele Menschen behalten die Münze in ihrem Portemonnaie als "Geldbeutel-Amulett", um finanzielles Glück anzuziehen, oder bewahren das ganze Kunstwerk auf ihrem Hausschrein auf.
Ich gebe zu, das habe ich von Google kopiert. Aber, ich finde es sehr gut beschrieben. 😉😊
Wir hatten immer darüber nachgedacht, ihnen mal etwas zu schenken. Ein Foto von uns allen, in einem Rahmen, oder so. Wir haben es aber nie gemacht, weil wir nicht wussten, ob es passend ist, und wir dann evtl etwas zu weit gegangen wären. Aber jetzt, sind wir so gerührt, dass wir die ganze Zeit überlegen, was wir ihnen Gutes tun können. Einfach ein unglaubliches Erlebnis. Ich meine, wie lange haben die daran gebastelt?! Und dann schenken die uns Dinge die sie extra für besondere Momente, Jahre lang, von einem besonderen Moment ihrer Kindern aufbewahrt haben.....
Wir haben richtig einen Kloß im Hals. Morgen früh fahren wir erstmal wieder zum letzten Mal für diesen Urlaub zu ihnen. Da müssen wir uns nochmal bedanken, weil wir heute Morgen ja gar nicht wussten, was wir da bekommen.....
.....das mussten wir euch mal so erzählen....

Freitag, 3. April 2026

früher als gedacht, zurück nach Bangkok

Wie der Titel schon sagt, geht es heute früher als gedacht zurück nach Bangkok. Die sehr schlechte Luftqualität hat uns dazu gebracht, die Flüge um zu buchen und 2 Tage früher als geplant nach Bangkok zurück zu fliegen. Die Feinstaub Werte liegen hier teilweise um das 100fache höher als bei uns.... Dazu kommt noch, dass wir dadurch in den Bergen auch nicht wirklich gute Sicht haben. Alles ist diesig. 
Naja, so ist das Leben und wir sind ja flexibel...... So sind wir eben 2Tage  länger in Kanchanaburi. Auch eine schöne Gegend und vor allem der beste Kaffee und die allerbeste Suppe. 🤩 Immer positiv denken 👍
Vorgestern hatten wir uns dazu entschlossen umzubuchen. Wir waren in den Bergen und hatten wirklich schlechte Sicht. Und unsere Gesundheitsbeauftragte 😘 hat sich zurecht kritisch zu den aktuellen Werten geäußert. Zudem waren die Dörfer leer und verlassen. Wir konnten zwar erahnen wie schön die Umgebung/Landschaft ist, aber eben nicht wirklich genießen. Wir sind zu einer Teeplantage und danach durch die Berge,die voll mit weiteren Teeplantagen waren. Aber das Grün wirkte eben nicht wie es könnte, wenn die Sonne durch kommen könnte.
Es war trotzdem ein schöner Ausflug.  
Gestern haben wir dann noch die letzten "wichtigen" Sehenswürdigkeiten, bzw waren sie von mir als solche raus gesucht 😚. 
Als erstes sind wir nochmal in eine Kultur- und Kunstpark. Ganz toll angelegt. Man hat sich, obwohl in der Stadt, mitten im Dschungel gefühlt. Yvonne hat wieder ihre geliebten Frangipanis gefunden und sich natürlich 1 ins Haar gesteckt. Ich liebe das an ihr. Auch die Blume, aber vor allem, wie sie sich freut, sie zu sehen und dann ins Haar zu stecken..... Wir wu1rden von einer sehr netten Frau, die auch etwas Englisch spricht, durch ein riesiges Gebäude geführt. Hier gab es eine Ausstellung. Sie hat sich wirklich Mühe gegeben um uns alles zu erklären. Wir fanden das ein wenig to much für uns, auch wenn es sehr informativ war. Aber alle Details, sorry, war für uns einfach zu viel. Vor allem , da es wieder sehr drückend war und man irgendwann, abschaltet.
Danach waren wir, nach einer kurzen Fahrt, beim weißen Tempel. Eines der absoluten Highlights hier in Chiang Rai. Ein toller Park mit einem unglaublichen Tempel. Man kann es eigentlich nicht gut beschreiben um den richtigen Eindruck zu bekommen. Einige, vor allem Asiaten, hatten sich traditionelle Gewänder besorgt, um darin zu posen, und sich damit fotografieren zu lassen. Das passte super, und waren tolle Bilder.
Ganz in der Nähe liegt der Singha Park. Wir sind kurz hin, und haben uns dann aber dagegen entschieden, da es ein Park der Brauerei Singha ist, und wir nicht mind. 7€ Eintritt bezahlen wollten, um dann mit einem XXL Golfkart durch Wiesen gefahren zu werden. Außerdem soll es hier noch Giraffen und andere Tiere geben und wir sind mal davon ausgegangen, dass die in einem solchen Park, sicher nicht vernünftig gehalten werden. Zoos sind eh schon schwierig hier in Thailand und dann noch in einem privaten Park.....

Ich hatte noch einen Wasserfall auf dem Zettel. Zu dem sind wir aber nicht mehr gekommen. Vorher sind wir an einer Straße entlang und dort hatten die Einheimischen an und in einem Fluss, kleine Plattformen gebaut. Auf ihnen saßen die Thais und hatten Picknick. Das wollte ich auch (das Spielkind in mir). Ich habe etwas gebraucht um Yvonne zu überreden, dass wir uns auch eine Plattform nehmen und eine kurze Snackpause machen. Wir waren kaum über die kleine Brücke gefahren und direkt kam ein Junge und fragte , was wir essen möchten. Wir haben uns gebratenen Reis, Somtam, und ein paar Hähnchenflügel vom Grill bestellt. Es war nicht nur sehr sehr lecker, sondern die Atmosphäre, war unbezahlbar. Überall um uns herum saßen die Thais am und im Wasser, spielten und hatten einfach eine gute Zeit. Das Wasser vom Bach war so erfrischend und nach ein paar Minuten merkte man gar nicht mehr wie kühl er am Anfang war. Und so hatten auch wir einfach eine gute Zeit. Es kann so einfach sein...!
Dadurch waren wir dann aber so platt/müde, dass wir keine Lust mehr hatten, den Weg von 1 Stunde, hin und zurück zum Wasserfall, zum Laufen. Wasserfälle haben wir ja auch schon einige gesehen. Dieser war jetzt auch nicht, der größte oder schönste in Thailand 😉
Jetzt sitzen wir am Flughafen Chiang Mai und warten auf den Flieger. Wir haben heute morgen noch getankt und konnten mit ausreichend Sprit im Tank das Auto bei der Autovermietung abgeben. Wir hatten den Wagen mit einem Strich unter voll abgeholt. In dem Moment wo wir das Auto abstellten, sprang die Anzeige auf 2 Balken unter voll.... Der nette Mann von der Autovermietung sagte aber, das sei ok. Ich hatte ihm das nochmal so beschrieben wie wir hier ankamen. 

Wir sehen uns dann die Tage in Kanchanaburi wieder......(Wir müssen jetzt erstmal schauen was wir da so machen)

Mittwoch, 1. April 2026

Chiang Rai

Gestern haben wir unsere erste Tour hier in Chiang Rai gemacht. Wir waren vor ca. 20 Jahren schon mal hier und haben damals bereits den sehr bekannten weißen Tempel gesucht. Allerdings mangels Sprachkenntnisse nicht gefunden. Wir sind aber erstmal zum blauen Tempel, da der 10min vom Hotel entfernt ist, und auf dem Weg zu weiteren Sehenswürdigkeiten ist. Der blaue Tempel wurde von einem Schüler des Erbauers vom weißen Tempel gebaut und ist immer noch nicht ganz fertig. Einige kleiner Statuen sind noch nicht fertig. Ich habe einen Mann gefragt, der gerade an einer Figur dran war, wie lange er denn für eine Figur braucht. Er meinte 2 Monate. Und das war eine eher kleine Statue. Die Anlage ist echt sehr schön und das blau mit goldenen Applikationen, lässt alles sehr edel wirken. Sie ist auch nicht überfüllt und man kann sich in Ruhe alles ansehen. Gegenüber des Eingangs gibt es ein kleines Café. Wir haben uns 2 leckere Eiskaffee mit Milch und Zucker bestellt. Und endlich, nach nur 27 Jahren, habe ich es endlich gecheckt, das der Lokale Kaffee aus Thailand "Boran" genannt wird. Wir hatten immer Probleme, wenn die Cafés zu modern sind, einen leckeren zu bekommen. Immer gab es irgendwelche tollen Geschmacksrichtungen....
Im Anschluss fuhren wir nochmal 15min zum "schwarzen Dorf". Eigentlich ist das ein Museum eines Künstlers. In einem riesigen Garten/Park, gibt es unzählige Häuser. Teilweise riesig groß. Allerdings war die Kunst darin eher nichts für uns. Vor allem Yvonne haben die sehr martialischen und sehr kräftigen Bilder und Skulpturen nicht so gefallen. Es wurden immer Bullen, Hörner oder Penisse, mal abstrakt, mal klar zu erkennen, gezeigt. Alles war so erdrückend. Auch die Farben: vor allem rot und schwarz. Der Künstler scheint viel verarbeiten zu müssen. In manchen Häusern waren Sitzgruppen aus Stühlen so arrangiert, das man dachte, bei den Wickingern zu sein. Viele Tierfelle und immer wieder Hörner und Gebisse. Wirklich ein netter Ausflug und schöne Anlage. Aber die Kunst, war nicht unsere. Dafür aber die netten Frauen, die sich in dem Loch im Zaun, der um das Gelände ging ihren Platz gesucht haben und Obst und Getränke verkauft haben. Perfekte Erfrischung bei der Hitze.
Zum Schluss fuhren wir noch zu einer riesigen Statue. Eine schneeweiße riesige Frau auf einem Hügel. Es ist nicht Buddha 😉
Zuerst muss man aber die vielen Stufen hoch. Das ist bei der Hitze hier echt hart. Oben kann man dann mit dem Fahrstuhl, in der Figur, in den Kopf fahren. Man wird von Mitarbeitern in komplett roten Roben in den Aufzug geleitet und oben auch empfangen. Das gleiche dann, wenn man wieder herunter fährt. Innen ist der Kopf auch komplett verziehrt. Außerdem hat man einen tollen Blick über die Landschaft. Zumindest, wenn der Feinstaub nicht wäre. Es ist gerade die "Feuersaison" in der die Bauern, vor allem in den Nachbarländern ihre Felder abbrennen. Überall ist Dunst. Und der zieht leider auch nicht ab....
Auch die Nebenräume sehr schön und einen Besuch wert...
Nach dem Sonnenuntergang sind wir nochmal zum blauen Tempel und zur Statue. Wir hatten gesehen, dass überall Lampen angebracht waren und wollte das nochmal im Dunkeln sehen. Das hat sich sehr gelohnt. Was das richtige Licht ausmacht! Außerdem war niemand hier und wir konnten uns ungestört bewegen.

Sonntag, 29. März 2026

Chiang Mai

Wir waren jetzt 3 Tage in Chiang Mai. Und wieder haben wir zu den beiden letzten Malen, wieder neue Sachen entdeckt. Einiges wurde erst in den letzten Jahren gebaut, und anderes kannten wir einfach noch nicht.
So waren wir am ersten Tag in einem künstlich angelegten Garten. Er war riesig und hatte einige Wasserfälle. Man konnte auf und in künstliche Felsen gehen. Außerdem Ziegen füttern oder im klimatisierten Café sitzen. Für Yvonne war aber das Highlight die vielen, in Bäumen eingelassenen Wassersprüher. Die gaben immer wieder eine Erfrischung. Hinter einem Felsen entwickelte sich so ein dichter Nebel. Teilweise wirklich eine kleine Traumwelt. 
Danach sind wir noch in einen anderen,aber ähnlichen Park gefahren. Der war viel weitläufiger und weniger besucht. Er war nicht so beeindruckend, aber hatte auch seinen Charme. Auch hier gab es am Ende eine ähnliche Fläche mit Wasserfällen, Sprühnebel und einem Bachlauf. Der Park war aber mehr auf seine verschiedenen Baumarten ausgelegt. Er hatte verschieden Felder mit kleinen Wäldern einer Baumsorte. An einer Stelle waren anscheinend extra Bäume angelegt, in denen sich Zikaden wohl fühlen. Die waren voll damit und machten ordentlich Radau. Ich konnte auch eine sehen und hoffentlich filmen. Da ich das mit meiner Action Kamera gefilmt habe. Kann ich das noch nicht genau sagen. Yvonne hat mit ihrem Handy ein Video gemacht, auf dem man sehr gut hört, wie laut die sind.
Gestern sind zuerst in eine Kokosnussplantage. Die Chinesen scheinen das zu lieben. Die war voll von ihnen. Man konnte über Dämme laufen, auf denen die Bäume wachsen. Und die Chinesen haben überall posiert. Drumherum gab es einen netten kleinen Markt. Aber alles ziemlich touristisch und so sind wir nicht lange geblieben. Es war aber ganz schön.
Danach sind wir dann etwas in die Berge gefahren. Dort gibt es ein altes Dorf, von einem der typischen Bergvölker hier im Norden. Von ihnen gibt es unzählige. Sehr verwinkelt und steile Straßen. Die Leute hier sind am Anfang manchmal etwas verschlossen, aber dann sehr nett. Wir sind dann den Berg noch etwas hoch gelaufen um in einem Café, Kuchen und Zitronensaft zu trinken. Super erfrischend, gerade bei der krassen Hitze hier.
Heute sind wir dann wieder in die Berge . Zuerst durch eine Allee, wobei ich mir unter einer Allee echt etwas anderes vorgestellt habe. Auf ca. 250m stehen einige wirklich sehr schöne und beeindruckende Bäume. Da es auf dem Weg zur Höhle lag, war es kein Umweg und ein kurzer Stop schadet ja nicht. Aber wieder mal ein typischer Fall von Thai Übertreibung. Nach weitern 12min Fahrt, waren wir auch an der Höhle, zu der wir wollten. ChiangDao Höhle. Nett angelegte Anlage. Nach dem Eintritt traf man auf freiwillige Guides, die allerdings von einer Spende ausgehen. Da wir nicht wussten, was uns erwartet, man direkt angesprochen wird und wir noch nie hier waren, haben wir uns natürlich einem Guide angeschlossen. Die Frau war auch wirklich unglaublich nett und hatte viel zu erzählen. Es war auch sehr gut, dass sie eine alte Petroleum Lampe dabei hatte. Es war Stock finster. Den Teil den wir mit ihr begangen haben, war allerdings nicht sooo spannend. Gut wir haben 2 verschiedene Fledermaus Arten gesehen, die Kacke der Fledermäuse,Grashüper die deren Kacke futtern, Spinnen die die Grashüpfer füttern und ein paar nette Steinformationen. Durch das kleine Loch in einen weiteren Raum, wollten wir aber dann nicht mehr. So sind wir dann zurück und man zeigte uns die Richtung in den Rest der Höhle. Und das war ehrlich gesagt, der schönere Teil. Aber so haben alle nochmal ein paar Baht verdient 😉 Der hintere Teil war toll beleuchtet und es gab schöne Felsformationen. Buddha-Statuen und Brücken. Außerdem war es deutlich angenehmer Klimatisiert! Im ersten Teil hBen wir uns beide kaputt geschwitzt.....
Wieder draußen, haben wir Erdbeeren und Café gekauft und uns kurz hingesetzt.
Die letzte Etappe ging dann auf den Berg ChiangDao. Der Weg war allerdings eher überflüssig. Man hatte oben zwar einen ganz netten Ausblick. Aber alles Cafés etc waren geschlossen. Wir haben uns etwas umgesehen, ein paar kläffende Hunde mit dem Stick der Action-Kamera abgewehrt und sind bald wieder zurück 
Heute Abend war dann noch der Sonntags Nacht Markt. Eigentlich, waren wir jeden Abend hier auf einem Markt. Es gibt viel zu sehen. Man kann bummeln, shoppen und sich sein Abendessen besorgen. Außerdem gibt es immer noch irgendwo eine Massage. Der heute war auf der Hauptstraße sehr sehr voll. Und so sind wir davon wieder runter und sind auf den Seitenstraßen geblieben, die deutlich besser zu begehen waren.
Morgen geht es weiter nach Chiang Rai.......